....und es geht "weiter"....

Blog von moon :Moons-Blog, ....und es geht 'weiter'....

Ich habe ja in den letzten 2 Jahren 70 kg abgenommen. Und das ohne Magenband oder sowas und das ist ja schon der Wahnsinn. Ich habe somit also einen kompletten Menschen abgenommen.

Jetzt war ich heute in aller Eile zum Training gegangen und habe aus meinem Schrenk das nächst greifbare T-Shirt rausgenommen. Als ich mich dann umgezogen hatte fiel mir auf, dass dieses ehemalige Lieblingskleidungsstück mir viel zu weit war. Nun denn, ich habe das Training in diesem Teil durchgezogen, denn wir waren Frauen, die sich seit Mai diesen Jahres bestens kennen.

Aber wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe, dann kann ich das T-Shirt als Minikleid anziehen, lachmicheg!!!!

Dienstag, den 06. Dezember 2011 14:10 , in Persönliches


"Warum sieht er nicht, wie ich mich fühle!??!

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Ist sich ein Alexi (jemand, der an Alexithymie „leidet") darüber bewusst, wenn er jemanden verletzt? Nein, wie denn auch. Er hat es von Kleinkindalter nicht gelernt.

Es ist als Partner eines Alexis nicht einfach sich das jedesmal wieder ins Gedächtnis zu rufen und sogar zu entschuldigen. Entschuldigen kann man das auch nur zu einem gewissen Grad.

Vorwürfe an den Alexi nützen allerdings auch nicht, denn er wird es nicht „begreifen". Es wird sogar eher zu einer noch weiteren Distanz kommen, da Vorwürfe eine weitere Belastung für den Alexi ist womit er nicht umgehen kann. Sein Körper reagiert dann meist mit Migräneanfällen oder Magen-Darm Problemen.


Es ist für uns Stinos (Stinknormale, wie ich es nenne) schwer zu verstehen, wieso ein Alexi unsere Tränen vielleicht zwar sieht, sie aber nicht deuten kann und uns tröstet , indem er uns (von sich aus)  in den  Arm nimmt, oder mit Worten uns liebkost, Komplimente macht oder mehr.

Partner von Alexithymie-Betroffenen werden immer und immer wieder von der Gefühlskälte überrascht.

„Wie kann er denn nicht sehen, das ich traurig bin?"

Weil er es nie gelernt hat. Und das schon in seiner sehr frühsten Kindheit. Damit ist gemeint, in der Zeit nach der Geburt, bis zum Einschulungsalter. Es fehlt in der Zeit die intensive

Affekt- Spiegelung zwischen dem Kind und der Mutter. Das heisst, der empathische Austausch zwischen Mutter und Kind.

Ein Beispiel:

Wenn eine Mutter bemerkt, dass sich ihr Baby in einem unruhigen - d.h. affektiv unregulierten Spannungszustand befindet, weiss sie intuitiv, wie sich ihr Baby fühlt. Fast jede gesunde Mutter kann die Affektzustände ihres Kindes deuten und somit angemessen handeln.

Beeinträchtigt wird diese Fähigkeit durch schwerwiegende Belastungen, verschiedene seelische Erkrankungen, wie Depressionen der Mutter.


Die Mutter wird den Affekt des Babys nicht nur identifizieren, sondern ihn mit ihrem Kind empfinden. Sie wird ihn also mit ihrem Kind teilen (affect sharing).

Dies läuft in hoher Geschwindigkeit meist unbewusst und unwillkürlich ab.


Wenn ein Kind hinfällt und nicht weiss in den ersten Sekunden, ob es weinen oder nicht weinen, soll, weil es noch nicht einordnen kann, und es in das Gesicht der Mutter sieht, ,wird es die Reaktion der Mutter in ihrem Gesicht ablesen und dem entsprechend reagieren. Wenn die Mutter lächelt, wird das Kind wahrscheinlich erst zögern und dann auch lächleln. Wird die Muter aber Erschrockenheit in ihrem Gesicht zeigen, dann wird das Kind weinen.

Die Mutter zeigt also in ihrem Gesicht zu dem Kind: „ Ich weiss wie  Du dich fühlst und ich zeige Dir dies in meinem Gesicht. Schau deshalb genau in mein Gesicht und lerne aus ihm, wie Du dich selber fühlst. Aber ich weiss auch, wie ich Deinen Horror beenden kann und ich zeige Dir dies ebenfalls in meinem Gesicht. Ich werde das immer tun, wenn Du es brauchst. „

Kein anderes Objekt ist für das Baby so wichtig und interessant, wie das Gesicht der Mutter und vor allem deren Blick. Das Gesicht der Mutter spiegelt dem Kind also ein kognitives Feedback von dessen wieder, wie sich das Baby fühlt. So erfährt es emotionales Lernen.


Wenn dies nicht gegeben ist von Geburt bis zum Einschulalter, fehlt diese Verknüpfung zum Lymbischen System im Gehirn, da wo wir Gefühle wahrnehmen.


Somit kann man glaube ich jetzt ein wenig verstehen, wieso ein Alexi weder bei sich selbst, noch bei anderen Gefühle lesen kann.


(Fortsetzung folgt....)

Mittwoch, den 14. September 2011 22:52 , in Alexithymie infos


Oweh , war es Zeitmangel , oder Faulheit....

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Nein, meine Lieben. Sicherlich keine Faulheit. Der Tag hat leider nur 24 Std.

Aber das wichtigste zuerst: Mir geht es gut!!!

Habe nur einiges um die Ohren. Viel Arbeit, Lernen und Sport (Kraft -und Ausdauersport). Und es macht Spass. Gehe bis an meine Grenzen aber das ist ok. Muss auch mal sein. aber die liebe Zeit ist oft zu kurz.

Wo ich vor etwas mehr als 12 Monaten noch ein halber Krüppel war (konnte ja nicht mehr laufen), kommt jetzt alles wieder. ich nehme gut ab und bin , wie auch schon im Krankenhaus für andere eine Motivation- so sagen einige. Was mir natürlich wie Balsam ist, aber ich mich darauf nicht ausruhe. Ich habe ein neues Leben seit dem 4.3.2010 und ich geniesse es. mache Fortschritte und finde es klasse.

Und bin set 10.5.2011 in einem Studio nur für Frauen. Die Geräte sind klasse, da sie Jede Muskelgruppe ansprechen.mit dem Konzept bin ich bisher sehr zufrieden.

Dienstag, den 23. August 2011 21:09 , in Persönliches


Unserer Zeit voraus.....

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seht Euch mal das Bild genauer an. Auf das Datum. Fällt Euch was auf? Dieses konnte man am 27.Feb.2011 lesen.

Dienstag, den 22. März 2011 22:08 , in Im Allgemeinen


Kalte Liebe.....

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Kann man eine Liebe loslassen, wenn man immernoch liebt? Wenn man weiss, dass der Partner Alexithymie- Betroffener ist aber man selbst fühlt , wenn man ihn sieht, dass da doch mehr ist? Und was ist es dann?

Es ist und bleibt wohl eine kalte Liebe .

Es raubt einem die Kraft und wenn man das Gefühl hat, gegen eine Mauer zu laufen, dann hat man mehr Gefühl eingebracht, wie der Partner aufnehmen kann . Bei alexithymen geht das schnell, da sie ja keine Gefühle weder bei sich noch bei anderen lesen können.

Der eigene Verstand erzählt einem dann auch noch lustiges.

Wissen alexithyme Menschen eigentlich, wie sehr sie ihren Partner verletzten?

NEIN!!! Wissen sie nicht.  Und desshalb kann man ihnen nicht wirklich bös sein. Genauso wenig, wie man sie ändern kann. Man kann nur sich selber ändern. Und sehen, ob man damit zurecht kommt. Viele Parter von Alexi-Betroffenen werden, wenn sie nicht auf sich achten in eine Phase reinrutschen, die der Selbstaufgabe gleicht. Auch Alkohol, um das alles überhaupt zu verkraften kommt bei Angehörigen/Partnern vor, die nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen können. Sie zermatern sich den Kopf, wie sie Zugang zu ihrem Alexi bekommen können. Oft ist es so, dass ihr Partner es zu Anfang nicht merkt. Weil alles so normal scheint. Doch nach einiger Zeit tritt die Alltagsphase ein und für Angehörige und besonders für Partner ist es eine enorme Veränderung. Es ist fast wie ein Schlag ins Gesicht. "Es ist so, als wenn der Mann, den ich kennenlernte, jetzt ein anderer sei".

"Er war vorher nie so!"

Doch war er/sie!!!! Und das meist schon weit bevor Du ihn/sie kennengelernt hast.

Dennoch kann die Liebe zu einem Alexi etwas ganz besonderes sein und ist sie auch.

Wenn der Partner eines Alexi sich bewusst macht, dass er seinen Freund nicht ändern kann, sondern nur sich, dann ist das der erste Schritt. Eine weitere grosse Hilfe ist, dass der Nicht-Alexi seine Kommunikation ändert. Um das deutlich zu machen, sollte man erst mal 10 Sätze aufschreiben , was man seinem Liebsten(Alexi) sagen würde. Dann streicht man dann alle Wörter, die emotionaler Natur sind. Was dann übrig bleibt, ist die zukünftige Kommunikation mit einem Alexi.

Wir alle sehen die Welt untershiedlich. Ein visueller Mensch erinnert sich an ein Bild eines schönen Essens. Der olfaktorische riecht noch den Duft des Essens und den Geschmack. Der Auditive vielleicht , was andere über das Essen gesagt haben. 

Es ist immer vom Vorteil, herauszufinden, wie Dein Partner die Welt sieht um die Kommunikation darauf anzupassen. Man wird erstaunt sein, wie das funktoniert. Oft reden Menschen aneinander vorbei, weil sie dieWelt unterschiedlich wahrnehmen.  

Ich habe hier schon einige Beschreibungen gepostet, die beschreiben, wieso ein Alexi keine Gefühle lesen kann.

Weiter muss der Partner eines Alexi sich ehrlich fragen, ob er so eine Beziehung wirklich will. wie definiere ich Liebe?

Sehr hilfreich ist es auch loszulassen. wenn man einmal begriffen hat, wie ein Alexi tickt und man weiss wie man damit umgehen kann heisst es auch loslassen können. Je weniger Du als Partner eines Alexis erwartest, um so mehr wirst du beschenkt. Durchatmen, Dich selbst und die Situation beobachten und loslassen.

Und nach einiger Zeit bekommst Du ein Auge für die Dinge, wo er/sie Dir auf seine /ihre Weise zeigt, das er/sie Dich liebt und  braucht.

mehr dazu bei Imedo.de (link steht auf der linken Seite).

 

 

Dienstag, den 22. März 2011 14:28 , in Alexithymie infos


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